Project Description

Künstlerprofil

Vladimir Sichov

Geboren 1945 in Kasan, UdSSR.

Künstlerprofil

Vladimir Sichov

Geboren 1942 in Riga, Lettland.

Im September 1980 wurden 40 Seiten seiner Arbeit «Haute Couture vu par Vladimir Sichov» im französische «Vogues»-Magazin veröffentlicht.

1964-1970: Studium am Kazan Aviation Institute, spielte Saxophon in einer Studenten-Bigband.

1970 – 1972: Arbeitete er im sowjetischen Raumfahrtzentrum Baikonur als Funkingenieur

1965 kaufte er seine erste Kamera und wurde sofort süchtig nach Straßenfotografie

1972 – 1979: Berufliche Tätigkeit in der UdSSR Gewerkschaft der Grafiker, wo er Illustrationen für Bücher, Zeitschriften und Plattencover machte. Wegen seiner guten Beziehung zu Dissidenten und inoffiziellen Künstlern blieb ihm die Tür in die offizielle Großpresse verschlossen.

1974 – 1979: Organisierte er viele Ausstellungen damals inoffizieller Künstler in seiner Wohnung. Er zeigte Mikhail Chemiakin, der damals in Paris war, mehrere Gruppenausstellungen von Künstlern aus Leningrad, Odessa und hatte die einzige Ausstellung jüdischer Künstler.

1980, Frankreich:

Im Februar wurde er der erste sowjetische Fotograf, der mit Archiven des Alltags in den Westen kam und das Leben in der UdSSR photographisch festgehalten hatte. er zeigte seine Fotos Gokshin Sipahioglou, dem Leiter von SIPA Press in Paris, und nach einer Stunde wurde er von Michel Sola und Roger Theron im Büro von «Paris Match» empfangen. Das Magazin veröffentlichte sofort 44 Seiten seiner Fotografien mit Interview. Im Mai folgten Veröffentlichungen mit 55 Seiten mit Cover im «Stern», vier Ausgaben des italienischen «Oggi» und 12 Seiten im amerikanischen «Life» Magazin.

1980 wurde er zum meistpublizierten Fotografen der Welt.

Nachdem das Magazin «Life» erschienen war, wurde er von Larry King in sein dreistündiges Mitternachtsradioprogramm eingeladen und dann von Tom Brokaw, Peter Jenning und Dan Rather zu ihren TV-Nachrichtensendungen zur Hauptsendezeit.

Das französische «Vogues»-Magazin

Nach dem «Paris Match» Veröffentlichung wurde Helmut Newton auf ihn aufmerksam. Er überzeugte Roger Gaillet, den französischen «Vogue»-Regisseur, Sichov eine Testarbeit zu geben. Es waren 5 Tage der High Fashion Shows im Juli, über die er unter der Leitung von Francine Cressant, der Chefredakteurin, berichtete. Noch vor der letzten YSL-Modenschau hatte er bereits einen Vertrag mit dem Magazin und im September 1980 wurden 40 Seiten seiner Arbeit «Haute Couture vu par Vladimir Sichov» veröffentlicht.

Kunstwerke

Ausstellungshistorie

1981: Die amerikanische «Vogue» präsentiert zum ersten Mal französische High-Fashion-Werbebilder vom Podium mit ihm als Fotograf.

Oktober 1980: “Die Russen gesehen von Vladimir Sichov” erscheint in Frankreich, den USA, Italien, Norwegen und Schweden.

1980-1982: Zusammenarbeit mit der französischen «Vogue» – Mode und ihren Designern.

1980-2010: Als Fotograf von SIPA Press hat er über internationale historische Ereignisse berichtet: Der Fall der Berliner Mauer, der Fall von Nikolae Ceaucescu, er verbrachte drei Tage mit Michail Gorbatschow nach seiner Abdankung, zwei Putsche in Moskau, wo er mit einer Patrone verwundet wurde. Ich habe auch über Kampagnen und Reisen der französischen Präsidenten berichtet (Valery Giscard D’Estaing, Francois Mitterrand, Jacques Chirac, Nicolas Sarkozy). Sport: Fußballweltmeisterschaften, Olympische Spiele etc.

1981: Wurde er unter die 100 weltbesten Fotografen ausgewählt, um am Buchprojekt «A Day in the Life of Australia» teilzunehmen.

1985: „Iceland Crucible“ mit seinen Fotos über die künstlerische Gemeinschaft in Island. «Taize, la source» mit einem Text von Frère Roger über die französische ökumenische Gemeinschaft erschien in Frankreich und mehreren anderen Ländern.

1986: Wieder wurde er eingeladen, unter den 100 Top-Fotografen zu sein, um «A Day in the Life of America» zu machen

Ausstellungen und Schwarz-Weiß-Fotografie:

1966-2012: Straßenleben in verschiedenen Ländern und Fotos von Künstlern.

1980-1982: mehrere Ausstellungen in Frankreich.

1986: Lucien Clergue lädt ihn mit seinem «Ost-West»-Projekt zum Fotofestival in Arles ein.

2009: Tretjakow-Galerie. Er ist als besonderer Gast zur Moskauer Biennale eingeladen, wo er sein Straßenleben und Künstler aus der Zeit der UdSSR gezeigt hat.

Gleichzeitig wurden in der Galerie «Na Vspolnom» französische Fotos und Künstler präsentiert.

Die Galerie «Russky Mir» in Paris hält eine Soloausstellung.

2011: «1+9», ist ein vom Schriftsteller Vladimir Zagreba initiiertes und von neun Autoren geschriebenes Buch über ihn (Vladimir Sichov), in Deutschland erschienen.

2012: «Letters to Yves» – Briefe von Pierre Berge an Yves Saint Laurent mit seinen Fotos auf dem Cover.

«My Yves Saint Laurent» Buch von Katia Pertsova wurde mit seinen Fotos in Moskau veröffentlicht

2022: KARL LAGERFELD – A DESIRE in der Galerie Mond, Berlin, Deutschland

Ausstellungen

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