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Der in Pittsburgh, Pennsylvania, geborene Illustrator James Warhola wurde bereits als Kind von seiner künstlerischen Familie beeinflusst – insbesondere von seinem berühmten Onkel, dem Popkünstler Andy Warhol. Schon früh beobachtete er, wie sein Onkel Illustrationen für Schuhe, Einkaufstaschen und Anzeigen anfertigte, was sein Interesse an der Kunst weckte. James war viele Jahre an seiner Seite in der Factory und half, die Leinwände zu bespannen und aufzuziehen.

Wie Andy Warhol besuchte James Warhola die Saturday Art Classes von Tam O´Shanter im Carnegie Museum of Art und absolvierte die Carnegie Mellon University, In New York studierte er an der Art Students League, wo er wirklich das Malen gelernt hat – an demselben Ort, an dem sich alle Größen befanden – Rockwell, Rothko und Hopper.

Warhola war zunächst auf Science-Fiction- und Fantasy-Illustrationen spezialisiert und hat seitdem Kunstwerke für mehr als dreihundertfünfzig Covers geschaffen, darunter “Stranger in a Strange Land” von Robert Heinlein und „Neuromancer” von William Gibson. 1987 nahm er seinen ersten von fünfunddreißig Kinderbuchaufträgen an, ein Weg, der neue Ausdrucksmöglichkeiten bot. Warhola war seit 1980 regelmäßiger Mitarbeiter des Mad-Magazins und hauptsächlich Illustrator für die beliebte Kartenserie “Garbage Pail Kids”.

Andy Warhol schlug seinem Neffen immer vor, anstatt kleine 5 x 7 Inch Gemälde grossformatige Werke zu malen, damit sie von reichen Leuten an die Wände gehängt werden können. James: „Mein Onkel Andy dachte immer groß. Es hat eine Weile gedauert, aber ich habe schließlich seinen Rat angenommen und in den letzten Jahren angefangen, meine Bilder lebensgroß zu malen, nicht mehr 5 x 7 Inch, sondern 5 x 7 feet“.

James Warhola ist vom 11. bis 16. Dezember erstmalig in Deutschland und stellt großformatige Leinwandarbeiten sowie Skizzen und Entwürfe in Berlin aus.

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