Lade Veranstaltungen

Björn Vogel ist seit langer Zeit fasziniert von Mustern, Symbolen, Markierungen und Bewegungen verschiedenster Formen. Er erkundet die unterschiedlichen Ursprünge und Entwicklungen unserer Ausdrucksweisen. Wie diese sich entfalten und zum Teil verändern. Grundformen, Linien die oft Strukturen definieren, die Richtungen und Dimensionen, in denen sich die verschiedensten Elemente präsentieren. Dies bezieht sich nicht nur auf vom Menschen geschaffene Werke, sondern auch auf Lebensformen, die wir in der Natur finden. Eindrücke, die wir wahrnehmen, die sich in der Bewegung verändern, deren Umfang sich verschiebt. Formen, die sich je nach Blickwinkel, je nach Sicht, verändern. Die Form, als ein Element der Kunst, suggeriert ein dreidimensionales Objekt im Raum. Dabei kann mit „Raum“ die Fläche eines Bildes gemeint sein, sowie der Raum einer Galerie. Form ist die physikalische Natur eines Kunstwerkes. In der Kunst gibt es die natürliche Form, die künstliche Form und die künstlerische Form. Zu der dritten, der künstlerischen Form, gehört die abstrakte Kunst, Innerhalb dieser wird nicht mehr die Wiedergabe von Wirklichkeiten, sondern eine „im platonischen Begriffe ‚poetische‘ Kunst, die sich im geometrischen Ideogramm […] erfinderisch auslebt“, behandelt. (1.) Björn Vogel macht sich dies zu Nutze und kreiert abstrakte, organische Formen, die sowohl in der Natur, aber auch in der von Menschen geschaffenen Welt wiederzufinden sind. Er überträgt Symbole aus einer anderen Realität, zum Beispiel das Spielen von Musiknoten, das Arbeiten nach einem Rezept oder einer Landkarte zu folgen, in eine neue abstrakte Welt. Die Inspiration für seine Formen findet Björn Vogel überall. Die Sicht auf seine Werke, die Interpretation und Deutung überlässt er jedoch dem Betrachter. Die Subjektive Sicht eines Jeden auf Björn Vogels Werke führt zu einer umfangreichen Akkumulation an Deutungen, die genau dazu führen, worum es dem Künstler geht: Die eigene Sicht auf veränderbare Formen um uns herum. 1: Leopold Ziegler, zitiert nach Joachim Ritter/Karlfried Gründer (Hrsg.), S. 976

Titel

Nach oben