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Nach Fotografenlehre und Studiengang ‘Gestaltung’ an der Fachhochschule Wiesbaden arbeitete der deutsch-amerikaner Ali Eckert als Werbefilmer. Im Anschluss zog es ihn als Regisseur und Drehbuchautor in die Spielfilmbranche. Seit vielen Jahren widmet er sich ausschließlich der Kunst und arbeitet wechselweise in seinen Ateliers in Berlin und Wisconsin.

Ali Eckert fotografiert mit symbolischen Inhalten aufgeladene, inszenierte Bilder und  szenerische Dioramen, potenziert damit die Realitätsaussage zu einer Art „Hyper-sensuellen Realität“ die sich zwischen Elementen der sichtbaren Wirklichkeit  und erdachten, unterbewussten und fiktiven Elementen einer „anderen“ Wirklichkeit ansiedeln. Nicht, dass nur die Grenzen unserer Wahrnehmung ins Wanken geraten, sondern es sind vor allem die vielen sinnlichen, erotischen, emotionalen Momente, die eine Beschreibung seiner Werke schwierig gestalten.

Im ‘Amerikanischen Mythos’ begibt sich Ali Eckert auf die Suche nach Schönheit und Verfall. Mit seiner Technik der unterschiedlichsten Medien konserviert er diese Polaritäten; immer auf der Suche nach Identitäten. Auch seiner eigenen. Seine Bilder sind gespickt mit erzählerischen Hinweisen auf die geschichtliche Existenz der Erzengel, die sich einst um den religiösen Erlöser der Menschheit geschart haben. Konkrete Hinweise allerdings liefern sie nicht. Die Locations werden zu Protagonisten, die Bilder zu Seelenlandschaften.

Die Werke von Ali Eckert wurden mehrfach ausgezeichnet und befinden sich in bedeutenden Sammlungen wie der Sander Collection/Basel, der Zagoras Collection/Athen und der Neumann-Hug Collection/St.Urban.

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